Wir behandeln

Facialisparese

Bekommen Sie einen Schreck, wenn Sie in den Spiegel schauen? Oder werden Sie von Freunden und Familienmitgliedern angesprochen, dass Ihr Gesicht plötzlich schief ist?

Eine Gesichtslähmung tritt meist plötzlich auf und beeinträchtigt das Lebensgefühl des Betroffenen sehr stark.
Unser Gesicht ist doch der Teil des Körpers, den wir im Alltag am stärksten "zur Schau" stellen. Dies zeigt sich allein schon daran, wie viel Zeit für das tägliche Make up, Frisieren... investiert wird. Und nun schaut aus dem Spiegel ein ganz schiefes, entstelltes und völlig fremdes Gesicht zurück.

Da heißt es trotz allem Ruhe bewahren und möglichst bald einen Arzt aufsuchen (HNO- Arzt oder Neurologe), der die Ursachen feststellt und die benötigte Therapie initiiert.

Facialisparesen können organisch bedingt sein (z.B. durch einen Schlaganfall, eine Gehirnoperation, ein Schädeltrauma, MS...) oder "ideopathisch" (z.B. Bellsche Parese). Ideopathisch heißt, dass kein organischer Grund zu finden ist und man die Ursache nicht benennen kann. Oft geht man bei ideopathischen Facialisparesen von einem Virus aus.

In unserer Praxis arbeiten wir bei Patienten mit Facialesparese mit Eistherapie (PNF), Stimulierung und mit gezielten und fein dosierten Übungen der Gesichtsmuskulatur. Dabei ist sowohl zu beachten, dass die betroffene Seite stimuliert wird als auch, dass sich die "gesunde" Seite nicht plötzlich übermäßig anstrengt.

Zudem ist es uns wichtig, mit den Patienten über ihre momentane Situation ins Gespräch zu kommen. Wir geben direkte Hilfestellung für die körperliche Situation (Augenschutz, Gehörschutz, Essen, Trinken, Sprechen ) und suchen mit den betroffenen Patienten nach Strategien, wie mit der momentanen Gesichtslähmung im Alltag umgegangen werden kann.

 

 

 

 

 

 
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